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Goldenes Dreieck

Die Bezeichnung "Goldenes Dreieck"  für die Grenzregion Thailand, Burma, Laos geht vermutlich auf das Gold zurück, mit dem chinesische Händler früher das Opium bezahlten, welches hier schon vor Jahrhunderten angebaut wurde. Zu dem Gebiet zählt neben dem Norden Thailands, der Osten Burmas und der Nordwesten von Laos.

Der Begriff war ein Synonym für Opium- und Heroinherstellung in Südostasien.

Der Schlafmohnanbau im Goldenen Dreieck geht auf die Einwanderung der verschiedenen Ethnien aus China zurück. Er hat bei diesen Völkern eine lange Tradition. Besonders ältere Leute rauchten und rauchen Opium als in der Gesellschaft akzeptiertes Genussmittel. Bei den Hmong ist Opium auch schon immer zum Handel erzeugt worden, anfänglich nur für den chinesischen Markt. Später kauften die Franzosen während ihrer Kolonialherrschaft in Indochina Opium in großen Mengen auf.

Nach dem Sieg der Kommunisten unter Mao Zedong über die Kuomintang Chiang Kai-sheks, kamen viele Chinesen in die angrenzenden Länder, darunter auch ganze Kuomintang-Regimenter ins thailändisch-burmesische Grenzgebiet, die auf der Suche nach Einkommensmöglichkeiten den Drogenhandel weiter ankurbelten.

Südostasiens Rolle als Opiumproduzent stieg durch die Unterdrückung des Mohnanbaus in China und Iran in den fünfziger Jahren weiter an.

Seinen notorischen Ruf als Hochburg der Opium- und Heroinherstellung erlangte das Goldene Dreieck während des Vietnamkrieges, als einerseits der Absatzmarkt für Rauschgift sprunghaft anstieg und andererseits Gelder aus dem Drogenhandel von der CIA zur Finanzierung verbündeter Armeen im Geheimen Krieg in Laos und für andere Geheimaktionen verwendet wurden. Die Rauschgiftproduktion stieg aber auch nach dem Ende des Vietnamkriegs bis Ende der achtziger Jahre weiter an, eine Folge der verstärkten Nachfrage im Westen.

Die Regierungen der Staaten um das Goldene Dreieck gehen auf verschiedene Weise und mit unterschiedlicher Schärfe gegen den Mohnanbau vor. In Thailand ist der Anbau illegal und das Land hat ihn in seinen Nordprovinzen weitestgehend eindämmen können. Der thailändische Norden ist mit neuen Straßen und Flugplätzen erschlossen worden, was Polizei und Militär nun eine viel bessere Kontrolle über die Gegend erlaubt.

Im wesentlich ärmeren Laos trifft man sehr viel häufiger auf Einheimische mit Opiumpfeife. Das Land versucht allerdings ebenso den Tourismus anzukurbeln und kann dabei einige Erfolge aufweisen. In Hotels, Wats, Restaurants, Trekking- und Touragenturen finden ausländische Besucher Hinweise zum Kontakt mit den Bergvölkern, die neben verschiedenen anderen Verhaltensmaßregeln auch dazu auffordern, auf gar keinen Fall selber Opium zu rauchen, da der Effekt besonders für die einheimische Jugend desaströs ist.

Die Bemühungen der Nachbarstaaten führten somit dazu, dass Myanmar der größte Opiumerzeuger des Goldenen Dreiecks wurde.

Das Gold des Goldenen Dreiecks steht für seinen Reichtum an Naturschönheiten, die beeindruckende, herzliche Lebensweise der hier lebenden Menschen und all die goldenen, märchenhaften Tempel, die unter tropischer Sonne leuchten.

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Eco Tourismus pur und ein einmaliges Reitabenteuer. (Reiterfahrung nicht erforderlich!)

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