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Bergvölker Thailnd, Hill tribes Thailand

Reitabenteuer
"6 Tage Dschungel-Bergwelt"

Ein außergewöhnlicher Erlebnis- und Aktivurlaub, Aufregende Berg- und Dschungel-Landschaften, Lebensweise der Nomadenstämme hautnah und familiär erleben. Eco Tourismus pur. Mit An- und Abreisetag 8 Tage.

Wir bieten Ihnen eine sechstägige Abenteuer-Reittour in einer kleinen Gruppen (max. 4 Personen) in die faszinierende Berg- und Dschungellandschaft des Sri Lanna Nationalparks im Goldenen Dreiecks.

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Vortag

Wir holen Sie in Chiang Mai vom Flughafen oder Ihrem Hotel ab und fahren Sie in das kleine Städtchen Phrao, ca. 94 km nördlich von Chiang Mai. Hier ist der Ausgangspunkt unserer Tour und Standort der Thai Horse Farm. Nach einem ausgiebigen Dinner wartet auf Sie für die Nacht ein gemütlicher und komfortabler Bungalow oder unser schönes Gästezimmer.

 

1. Trekking-Tag: "Der Berg ruft" oder "Zivilisation ade"

Auf der gemütlichen Sala unserer Farm heißen wir Sie zu einem ausgiebigen Frühstück willkommen. Nachdem wir gestärkt, die Pferde gesattelt und das Gepäck verstaut ist, geht es auf einem unbefestigten Fahrweg bis zu den Bergen am Ostende des Phrao-Tals. In einer kleinen Bauernhütte an einer Orangenplantage machen wir auf einem Hügel unsere erste Rast. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Rundblick über die fruchtbare Ebene.

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Nun ist es nur noch ein kurzer Weg, bis wir den wohltuenden Schatten des Waldes erreichen. Jetzt geht es weiter auf ebenso schmalen wie steilen Pfaden, die von den Bergvölkern mühsam angelegt wurden, um zu ihren Terrassenfeldern an den Hängen zu gelangen und ihre Gemüseernte ins Tal zu bringen. Auch Opium wurde früher auf diesen Wegen transportiert.

Wir rasten an einem kleinen Waldtempel, tränken am nahe gelegenen Fluss unsere Pferde und folgen diesem dann immer tiefer hinein in die Bergwelt des Sri Lanna Nationalparks.

Am Nachmittag, wenn ein Rauschen die Dschungelgeräusche übertönt, haben wir unser Tagesziel erreicht. Links unter uns liegt der Mae Vaen Noi Wasserfall, in dem der gleichnamige Fluss auf einer Länge von etwa 200 Metern einen Höhenunterschied von 50 Meter überwindet. Viele kleine Pools laden zu einem erfrischenden Bad ein, einer angenehmen Erfrischung nach dem ersten Tagesritt.

Unser Camp errichten wir am oberen Ende des Wasserfalls auf einem ehemaligen Elefanten-Camp. Hier bereiten wir unser Dschungeldinner frisch über dem Lagerfeuer zu. Wenn Sie wissen möchten, wie viele Sterne unser Dschungelrestaurant hat, schauen Sie hinauf zum Himmel.

2. Trekking-Tag: "Bergvölker"

Unser Wecker ist die erwachende Natur. Wir genießen frischen, hier in den Bergen angebauten Kaffee, sowie ein kräftiges Frühstück und schwingen uns ausgeruht in den Sattel. Dem Flusslauf des Mae Vaen Noi folgend dringen wir tiefer ein in die bezaubernde Natur. Dschungel und Berge werden dichter. Oft muss die Machete zur Hilfe genommen werden, um uns den Weg zu bahnen. Nach gut zwei Stunden lichtet sich der Dschungel. Wir treffen auf die ersten Pflanzungen eines Lisudorfes, welches wir etwa eine halbe Stunde später erreichen. Die Frau des Dorfkrämers bereitet uns ein traditionelles Mittagessen der Lisu, das wir im Schatten der Terrasse einnehmen. Anschließend gilt es, die vor uns liegenden 600 m Höhenunterschied zu bewältigen.

Auf dem Pass angelangt, überschreiten wir die Grenze der Chiang Mai Provinz und gelangen in die Povinz Chiang Rai. Das sich über ca. 2.000 Quadratkilometer erstreckende Gebiet, in dem wir uns nun befinden, wird von den Einheimischen „Doi Bah Chang“ genannt, was übersetzt „Elefantenwaldberge“ bedeutet. Die unendlich vielen versteckten und schwer zugänglichen kleinen Täler mit üppiger Vegetation zwischen bis zu fast 1.700 m hohen Bergen waren lange Zeit Zufluchtsort wilder Elefantenherden und sind heute Teil des „Sri Lanna Nationalparks“.

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Ein halbstündiger Ritt auf dem Passweg bringt uns in ein Dorf der Roten Lahu, eine der vier in Thailand lebenden Gruppen des aus Südwestchina und Tibet stammenden Nomadenvolkes Lahu. Über die Jahrhunderte wanderte dieses landlose Volk südostwärts bis Burma, Laos und Nordthailand, wo seit 1891 von Lahudörfern berichtet wird. In Südchina als grosse Tigerjäger einst bewundert, werden die Lahu in Thailand heute geringschätzig als Muszer (Wilde Jäger) bezeichnet. Seit etwa 20 Jahren ist den Lahu, wie auch allen anderen Bergvölkern, das Nomadisieren per Gesetz untersagt und sie sind gezwungen in festen Dörfern zu siedeln. Der Verlust ihrer eigenen Identität ist in vollem Gange. Vielleicht können wir durch unseren Besuch in den Dörfern der Bergstämme und dadurch, dass wir Interesse und Bewunderung für ihre Lebensweise zeigen dazu beitragen, dass sich diese Menschen entgegen aller Widrigkeiten, ihrer Kultur besinnen und ihr Nationalbewusstsein stärken.

Nach einer Rast vor dem „Dorfladen“ treten wir den letzten Abschnitt unserer Tagesetappe an. Noch einmal geht es steil bergauf und wieder bergab. Wir folgen dem Pass, ehe wir zu einer nach Osten führenden Abzweigung gelangen.

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Hier beginnt das Gebiet in der die  Lahu-Großfamilie, bei der wir zu Gast sein werden, in völliger Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit lebt. Der Abstieg in das kleine Tal der „Dschungelfarm“ ist die letzte Herausforderung des Tages. Wenn das Gebell der Hunde unser Kommen ankündigt, wird bereits der Wasserkessel für den Willkommenstee auf das offene Kochfeuer im Haupthaus gestellt.

Zur Übernachtung steht uns ein im traditionellen Lahustil errichteter Pfahlbau aus Bambus zur Verfügung. Von dessen Terrasse bietet sich uns ein weiter und faszinierender Blick in den Dschungel. Das Panorama wird vom Sonnenuntergang über den vor uns liegenden Bergen gekrönt. Das Dinner genießen wir im Kreise der Familie. Alle Zutaten stammen aus eigenem Anbau oder wurden frisch im Dschungel geerntet. Wir erfahren hautnah das Leben eines fremden und faszinierenden Kulturkreises und erleben viele Dinge als wohltuend, die unserer Gesellschaft durch die "Zivilisation" abhanden gekommen sind.

3. Trekking-Tag: "Leben im Dschungel"

Während die zarten Sonnenstrahlen des Morgens erstes Licht durch das Palmenblätterdach unseres Hauses scheinen lassen ist das Leben auf der Dschungelfarm schon in vollem Gange. Die schwarzen domestizierten Wildschweine, die Hühner und unsere Pferde werden gefüttert, auf dem Kochfeuer steht der große Reistopf neben dem Teekessel und unsere Gastgeber bereiten ihren schweren Arbeitstag auf den steilen Berghangfeldern vor.

Nach dem Frühstück satteln wir wieder unsere Pferde. Gemeinsam mit dem Familienoberhaupt Lao Pah oder dessen Schwiegersohn Joha ziehen wir in den Dschungel. Unser heutiges Ziel ist ein kleiner Wasserfall, verborgen in den Tiefen des Dschungels. Der Ritt hierher steht im Einklang mit der buddhistischen Lebensweise, dass alles Schöne nur auf einem schwierigen Pfad erreicht werden kann.

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Nach einem kühlen, wohltuendem Bad in einem der Pools des Wasserfalls kochen wir unter Anleitung unseres Führers ein Mittagessen auf traditionelle Art der Dschungeljäger – ohne Töpfe. Bambus und Bananenblätter dienen als Kochgeschirr, Teekanne, Trinkbecher und Teller. Am Nachmittag reiten wir durch eine Wildteeplantage und mehrere angrenzende Täler zurück zur Dschungelfarm. Hier verbringen wir den Abend am Lagerfeuer gemeinsam mit unseren Gastgebern.

4. Trekking-Tag: "ökologischer Landbau in seiner Urform"

Der heutige Tag führt uns zu den hier in den Bergen so typischen landwirtschaftlichen Anbauflächen: Reis auf malerischen Terrassen, Ingwer und Mais an steilen Hängen, dazwischen Erdnüsse, wilder Tee in dichtem Dschungelgrün, Sesam und Bohnen, verschiedene Gemüsearten und Kräuter in der Nähe der Flussläufe.

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Gearbeitet wird wie vor vielen Jahrhunderten mit Hacke und Sichel. Lao Pah wird nicht müde zu berichten, wie schlecht es ihm immer geht, wenn er bei Aufenthalten in Thaidörfern „Zivilisationsessen“ zu sich nimmt. Auf seine Felder kommt nichts außer Wasser und Sonne, beteuert er und ist der Meinung, dass man dies natürlich auch schmeckt und es der Körper spürt. Um die Pflanzen vor Schädlingsbefall zu schützen, wird streng nach dem Mondkalender gearbeitet.

Nach diesem kleinen Exkurs in ökologischen Landbau ziehen wir weiter Richtung Südosten. Wir haben einen gewaltigen Höhenzug zu überwinden bevor wir auf dem abwärts führenden schmalen Bergrücken ein Flüsschen erreichen, wo in einem malerisch gewundenem Tal eine kleine verlassene Siedlung liegt, in der wir heute übernachten werden.

5. Trekking-Tag: "Endlose Weite der Elefantenwaldberge"

Unser Weg führt uns wieder tief in die Elefantenwaldberge. Von den Einheimischen Doi Bah Chang genannt, waren hier noch bis vor wenigen Jahrzehnten wilde Elefantenherden ansässig.

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Die zerklüftete Struktur mit seinen vielen kleinen unzugänglichen und versteckten Tälern und steilen Berghängen waren ein idealer Zufluchtsort für die Dickhäuter.

Schmale Pfade führen uns zu den höchsten Gipfeln, von denen eine großartige Aussicht zu genießen ist. Wir reiten durch dicht bewachsene Täler mit kleinen Flussläufen und passieren ab und zu kleinere Siedlungen in denen die nordthailändischen „Muang“ leben.

In der Einsamkeit des endlosen Dschungels schlagen wir an einem Bach unser Camp auf. Unser abendliches Dinner verfeinern wir wieder mit frischen Zutaten aus dem Busch.

6. Trekking-Tag: "Zurück in die Gegenwart"

Die letzte Etappe führt uns nach Westen. Zahlreiche Pässe mit schroffen Felsformationen bieten einen weiten Blick über die unendlich scheinende Bergwelt.

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Bei guter Sicht sind in der Ferne der Doi Chiang Dao, Thailands dritthöchster Berg und etwas nördlicher das benachbarte Burma zu sehen. Um die Mittagszeit, nachdem wir den letzten uns noch von der Ebene trennenden Hang erklommen haben, rasten wir im Schatten und lassen die Pferde verschnaufen. Jetzt geht es kontinuierlich talwärts. Die letzten Kilometer reiten wir durch Mango-, Lamjai- und Litschiplantagen und passieren Tabak-, Zuckerrohr- und Reisfelder.

Am späten Nachmittags erreichen wir galoppierend die Thai Horse Farm wo eine heiße Dusche und ein leckeres Abschiedsdinner auf uns warten.

Folgetag

Nach einer erholsamen Nacht wieder im Bungalow und einem ausgiebigen Frühstück, bringen wir Sie vollgepackt mit unvergesslichen Erinnerungen und Erlebnissen wieder zum Ausgangspunkt Ihrer Reise, nach Chiang Mai zurück. Gern sind wir behilflich bei der weiteren Planung und Organisation Ihrer Weiterreise.

 

Sollten unvorhersehbare Ereignisse zu Änderungen des Tourablaufes führen, wird selbstverständlich für einen gleichwertigen Ausgleich gesorgt.

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Preis und Leistungen

Der Preis für dieses einmalige Abenteuer enthält:

  • Transfer von und nach Chiang Mai
  • Sämtliche Übernachtungs- sowie Verpflegungskosten einschließlich Getränke
  • Übernachtung vom Vortag der Tour und die Folgenacht
  • Gesamte Tourkosten für 6 Tage Pferde-Trekking in einer kleinen Gruppe
  • Alle Reit- und Guideleistungen
  • Unterstützung bei Ihrer Anreise, Flugbuchungen und Folgereise

Somit bieten wir Ihnen
8 Tage "Alles Inklusive"
für nur 880 Euro pro Person

Bitte beachten Sie, dass es sich um eine Abenteuertour handelt. Risiken, die sich daraus ergeben, sind zwar kalkulierbar, jedoch nicht auszuschließen. Wir empfehlen den Abschluss entsprechender Versich-erungen. Die Thai Horse Farm kann keinerlei Haftungen übernehmen. Vielen Dank.

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Checkliste für Ihre Tour

Für Ihre Reise empfehlen wir Ihnen mitzubringen:

  • Kleinen Tagesrucksack (was man nicht am Tag braucht wird zum Camp gebracht)
  • Festes Schuhwerk zum Reiten und Laufen (Hauptsache bequem), leichtes langarmiges Hemd oder Oberteil, lange strapazierfähige Trekkinghose oder andere bequeme Hose, Fleecejacke oder Pullover
  • Frauen empfehlen wir das Tragen eines Sport-BHs und Männern raten wir von der Nutzung von Boxershorts ab!
  • Hut, Sonnen- und Mückenschutzmittel, Reiseapotheke, Waschzeug und Kosmetikartikel, Badeschuhe sowie Badesachen
  • Fotoapparat, Taschenlampe (ideal Stirnlampe) und Ohrstöpsel (gegen eventuelles nächtliches Vogelgezwitscher oder Nachbar-Geschnarche)

Von Oktober bis Februar kann es nachts und morgens in höheren Lagen unter 10 Grad fallen. Wir haben für Sie warme Schlafsäcke.

Kontakt
Website by emkay and Alune

20/4 Moo 4 Batum (Ban Ton Kok), 50190 Phrao - Chiang Mai, Thailand | +66 (0)86-919-3846 | info@thaihorsefarm.com